Kategorie: Allgemein

Our Colonial Present: Germany's Herero and Nama Genocide

Neuer Argumentationsleitfaden: Reparationen für den Genozid in Namibia?

Die Debatte über Reparationen für koloniales Unrecht gewinnt international an Bedeutung – auch im Umgang mit dem deutschen Völkermord an den Ovaherero und Nama sowie an Damara und San in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia). Vertreter der betroffenen Communities fordern seit Jahrzehnten Reparationen von Deutschland. Zugleich prägen verkürzte Argumente, rechtliche Missverständnisse und politische Ausweichmanöver…
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13.04.2026 Blutroter Wasserstoff – Proteste in Namibia und Berlin

Als Bündnis Völkermord verjährt nicht organisierten wir eine Demonstration am 11. April 2026 in Berlin. Dieser Artikel von Pauline Cruse in der taz berichtet ausführlich darüber: Das Wasserstoff-Projekt „Hyphen“ gefährdet einen Gedenkort für den Völkermord an den Herero und Nama. Eine Delegation kam für Proteste nach Berlin. https://taz.de/Proteste-in-Namibia-und-Berlin/!6169509

Spendenaufruf: Hände weg von Shark Island – Genozid-Gedenken in Namibia unterstützen

Im Konzentrationslager auf Shark Island starben während des deutschen Genozids Tausende Ovaherero und Nama. Heute ist dieser Ort durch den geplanten Hafenausbau u. a. für Wasserstoffexporte nach Deutschland bedroht. Deshalb organisieren unsere Partner:innen von der Nama Traditional Leaders Association (NTLA) vom 9.–12. April 2026 unter dem Motto „Hände weg von Shark Island“ Gedenkfeiern, Protestaktionen –…
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08.11.2025 – Rezension zu ‘The Distance Within’

Die in Namibia geborene Künstlerin und Autorin Nicola Brandt stellt The Distance Within in Windhoek vor. In ihrer Rezension für die Zeitung „The Namibian“ hebt Heike Becker hervor, wie The Distance Within eindrucksvolle visuelle Bildwelten mit reflektierten Essays verbindet, um die miteinander verflochtenen deutschen und namibischen Kolonialgeschichten und deren anhaltende Auswirkungen auf Erinnerung, Identität und…
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07.10.2025- Deutschlands unbewältigtes koloniales Erbe

Amnesty International fodert die Bundesregierung zur Zahlung von Reparationen für den Genozid an den Ovaherero und Nama auf. Den gesamten Artikel finden Sie hier: https://www.amnesty.de/aktuell/namibia-voelkermord-deutschland-entschaedigung-ovaherero-nama

29.08.2025 – Deutschlands koloniales Vergessen

Ein Kommentar von Hanno Hauenstein im Deutschlandfunk zun den Grenzen der Erinnerungskultur in Deutschland und der Hierarchisierung von Verbrechen. Den Kommentar finden Sie hier: https://www.deutschlandfunkkultur.de/kolonialismus-namibia-herero-nama-wiedergutmachung-kommentar-100.html

16.08.2025 – Bundesregierung lehnt Zahlungen an frühere Kolonien ab

Die Tagesschau berichtet, dass es auch unter Schwarz-Rot keine Reparationszahlungen an ehemalige deutsche Kolonien geben wird. Dies war die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Den Artikel finden Sie hier: https://www.tagesschau.de/inland/deutschland-kolonialzeit-aufarbeitung-100.html

24.03.2025, Artikel: Legal storm brews over genocide declaration

Artikel aus Informante, 24/03/2025 | https://informante.web.na/?p=371998 Zorena Jantze LAW firm, Murorua, Kurtz and Kasper (MKK) Incorporated has penned a letter to government on behalf of 10 Nama Traditional authorities, the Oveharero Traditional Authority as well as the Landless People Movement (LPM) to invalidate and set aside the “Joint Declaration” agreed by the Namibian and German…
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27.01.2025 | Pressemitteilung der OTA „Elon Musk’s Support for Right-Wing Parties in Europe“

Am 27.01.2025 hat die OvaHerero Traditional Authority eine Pressemitteilung „Elon Musk’s Support for Right-Wing Parties in Europe, Comments on German Historical Accountability, and Irresponsible Jokes About Nazism“ veröffentlicht. Die Pressemitteilung hier.

22.1.2025 | „Die Ethik des Vergleichs“ von Charlotte Wiedemann in der taz

Mit „Die Ethik des Vergleichs“ überschrieb von Charlotte Wiedemann einen Kommentar in der taz. Wie können der Holocaust und der Genozid an Ovaherero und Nama verglichen werden? Am besten gar nicht, meint Berlin. In Namibia hört man anderes. Zum Artikel hier.