Laut Presseberichten ist die Anhörung im Zuge der Klage von OvaHerero- und Nama-VertreterInnen in New York in dieser Woche abgesagt worden. Als neuer Termin wurde der 13. Oktober 2017 genannt.

Im März 2017 fand eine erste Anhörung zu einer Klage von VertreterInnen der OvaHerero und Nama in New York statt. Die deutsche Regierung selbst entsandte keinen Vertreter. Jüngst wurde die Klagezustellung zu einem Politikum. Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) weigerte sich, die Klage anzunehmen.

Materialien / Quellen:

18.07.2017 | ohne Autor: Völkermordprozess gegen Deutschland erneut verschoben, Der Spiegel
18.07.2017 | Isabella Scholda: Warum Herero und Nama Deutschland verklagen, NZZ
18.07.2017 | Stefan Reis Schweizer: Die Kolonialzeit holt Berlin ein, NZZ

29.06.2017 | Jürgen Zimmerer: Kommentar: Das Völkerrecht legitimiert Ausbeutung, Der Freitag
23.06.2017 | ohne Autor: Völkermord in Namibia: US-Anwalt hält an Klage gegen Deutschland fest, Neues Deutschland
22.06.2017 | ohne Autor: Amerikanischer Anwalt beharrt auf Klage gegen Deutschland, Neue Zürcher Zeitung
15.06.2017 | Interview mit Dirk Behrendt (Grüne): „Den Klägern entgegenkommen“, Der Spiegel, S. 40

 

Aktuelle Entwicklungen zur Klage gegen Deutschland: Anhörung auf Oktober verschoben