Namibia_Gedenkstein
Namibia-Gedenkstein in Berlin (Foto: A.Bohne)

Namibia-Gedenkstein in Berlin

Auf dem Garnisonsfriedhof am Berliner Columbiadamm findet sich der aus 1907 stammende und seit 1973 an der jetzigen Stelle befindliche Namibia-Gedenkstein. In der Vergangenheit wurde dieser sowohl „Herero-Stein“ als auch „Afrika-Stein“ genannt. Der Stein ist das einzige erhaltene Kolonialdenkmal im öffentlichen Raum Berlins. Seit vielen Jahre wird die Inschrift kritisiert. 2009 wurde ein Gedenkstein für die „Opfer der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia“ als drittes Kolonialmahnmal eingeweiht. Trotz dieser Initiative wird die Inschrift von zivilgesellschaftlichen Gruppen kritisiert.

Online Artikel von Joachim Zeller: Einweihung des Namibia-Gedenksteins in Berlin auf der Homepage von Berlin Postkolonial

 

 

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Das zweite Relief an der Rückseite des „Genozid-Denkmals“. Für das Reliefs dienten historische Kolonialfotografien als Vorlage (Foto: B. Kohrs).

Genozidgedenken im Namibischen Unabhängigkeitsmuseum

Das neue Namibische Unabhängigkeitsmuseum gedenkt dem Genozid an den Herero und Nama. Obwohl diese Erinnerungskultur zu begrüßen ist, ist die Umsetzung unzureichend und niveaulos findet Joachim Zeller. Einen Abdruck des Artikels „Vater, der du ragst in den Himmel“, zuerst veröffentlicht in der AfrikaSüd-Ausgabe 3/2014, finden Sie hier.

 

 

Das sog. „Südwestafrika-Denkmal“ in Göttingen

Seit vielen Jahren wird um die Dekolonisierung des sog. „Südwestafrika-Denkmal“ in Göttingen gekämpft. Der Online Artikel von Joachim Zeller: Andauernde Auseinandersetzungen um das Kolonialkriegdenkmal in Göttingen – Eine Chronik zeichnet die Auseinandersetzungen nach.

Das sog. „Kriegerdenkmal“ in Marburg

Online-Artikel über das Kriegsdenkmal der Marburger Jäger in Bortshausen, wo auch gefallener Jäger gedacht wird, die zwischen 1904 und 1908 an der Ermordung von Herero, Nama, Okarara und San im damaligen Deutsch-Südwestafrika beteiligt waren. Der Kolonialkrieg wird als Aufstand dargestellt.
Herero fordern Rückbau des Kriegerdenkmals | Oberhessische Presse | 06.03.2014
„Ein Sieg des gesunden Menschenverstands“ | Oberhessische Presse | 01.11.2012